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WK - DOPPELBAND # 136 - Teufelskerle vor Sosowka


Cover: Igor Jr.

 

 

Originalausgabe

( 2024 )

 

- Deutsche Erstausgabe -

 

Weltkrieg Erlebnisberichte - Doppelband 136

Der neue Landser

 

Im Dezember 1943 war es der Roten Armee gelungen, südlich Kiew am Dnjepr einen größeren Durchbruch zu erzwingen, der drohte, die gesamte Stabilität der deutschen Südfront ins Wanken zu bringen. Um dem entgegenzuwirken, wurden in aller Eile von anderen, weniger bedrohten Frontabschnitten Truppen abgezogen und an die Durchbruchstellen geworfen. Eine dieser herangeführten Truppenteile war die 4. Gebirgs-Division (GD), die bis dahin im Brückenkopf Cherson gefochten hatte. Nach der Räumung des Brückenkopfes Mitte Dezember 1943 blieb die 4. GD bis zum Ende des Jahres auf dem Nordufer des Dnjepr in der Verteidigung, bevor sie von dort herausgelöst und im Bahntransport über Odessa in Richtung Winniza verlegt wurde.
 
Nachdem der erste Teiltransport ausgeladen war, wurde er im Eilmarsch an den bedrohten Frontabschnitt geworfen, um ihn gegen Angriffe russischer Truppen zu verteidigen.
 
Von nun an richteten sich die Angriffe der Sowjets vor allem gegen den Abschnitt der 4. GD, da der Gegner über Wachnowka weiter in Richtung der Stadt Winniza vorstoßen wollte, um sie den Deutschen zu entreißen. Der Russe griff pausenlos mit Unterstützung durch Artillerie, Panzer und Sturmgeschütze die Hauptkampflinie der Gebirgsjäger an. Unterstützt durch seine Schlachtflieger­verbände, warf er Massen an Infanterie nach vorne, um die Widerstandslinie der Deutschen zu durchbrechen und auf Winniza vorzustoßen. Diese schweren Abwehrkämpfe dauerten bis zum 23. Januar 1944 an, dann hatte sich die Lage an diesem etwa 40 Kilometer breiten Abschnitt gefestigt.
 
Doch noch bevor die schweren Abwehrkämpfe weitgehend abgeflaut waren, erging bereits der Befehl an die 4. GD, gemeinsam mit der 254. Infanterie-Division und der 101. Jäger-Division in einem Gegenangriff die Straße Jassenki–Rotmistrowka einzunehmen und im weiteren Verlauf auch die Ortschaften Sosowka und Sosow sowie die davor liegenden feindbesetzten Anhöhen zu nehmen, um so die Front weiter zu stabilisieren.
 
Aber bis dahin hatten der strenge Winter und der hinhaltende Widerstand der Russen Infanteristen und Gebirgsjägern schon stark zugesetzt. Die fortwährenden blutigen Kämpfe und nie enden wollenden russischen Artillerie-Angriffe vollzieht der Leser anhand der „Teufelskerle vor Sosowka“ in diesem Band hautnah nach.
 
 
128 Seiten  -  Heftroman -

 

 

 

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