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WK - FLIEGER # 103 - Ein letzter Salut über Sedan


K.Kollatz

Originalausgabe

( 2024 )

 

- Deutsche Erstausgabe -

 

Weltkrieg Erlebnisberichte - Flieger 103

Der neue Landser

 

Am 10. Mai 1940 begann im Westen der deutsche Angriff, dessen Schwerpunkt in Richtung auf Sedan angesetzt war. Deutsche Panzerspitzen erreichten die Stadt am Abend des 12. Mai. Am folgenden Tag bereiteten heftige Bombardierungen den Angriff auf das gegenüberliegende Maasufer vor, und schon nach wenigen Stunden wurden Übersetzbewegungen eingeleitet, Brückenköpfe gewonnen und am 14. Mai gegen erbitterten Widerstand nach Süden erweitert, während die Angriffsspitze nach Westen eindrehte. Am Abend des 15. Mai war der Durchbruch an der Maas gelungen. Die Entscheidung im Westen war in kaum mehr als 48 Stunden gefallen. Ein Erfolg, der einerseits auf Guderians neuer Panzertaktik beruhte, auf Mansteins Idee von einem operativen „Sichelschnitt“ – dem Durchbruch der schwachen französischen Verteidigungslinie zwischen Dinant und Sedan –, und anderseits auf dem gut koordinierten Einsatz der deutschen Luftwaffe, die ihre 900 Jagdflugzeuge Me 109 und 320 Sturzkampfflug­zeuge Ju 87 zur Unterstützung der Bodentruppen und zur Bekämpfung der Festungsanlagen der Maginot-Linie einsetzte. Obwohl die Alliierten bei den Flugzeugen mit 4.469 Bombern und Jägern gegenüber 3.578 deutschen Flugzeugen ein deutliches Übergewicht hatten, reichte die Übermacht nicht, um die Luftherrschaft über Sedan zu erringen. Zudem waren die Deutschen den Alliierten in der Luft zu diesem Zeitpunkt überlegen. Im Mai 1940 verfügte die französische l’Armee de l’Air nur über etwa 420 moderne Jagdflugzeuge und 31 schwere Bomber. Ihr Flugpark war veraltet, Messerschmitt Me 109 und Me 110 flogen horizontal mehr als 100 Stundenkilometer schneller als die französischen Morane-Saulnier 406. Von der Dewoitine D520, dem besten französischen Jäger des Zweiten Weltkrieges, standen den französischen Fliegern nur 101 Maschinen zur Verfügung.
 
Der vorliegende Band vermittelt die Härte, die Angst, die Einsamkeit, die Willenskraft, die Wut und Verzweiflung der Flieger des über Sedan tobenden Luftkampfes zwischen dem 10. und dem 15. Mai 1940. Deutsche Jäger- und Stukastaffeln sollen den Vorstoß der Heerestruppen über die Maas auf Sedan und Charleville, weiter über die Oise bis zur Küste, unterstützen und die französische Luftwaffe ausschalten. Oberleutnant Costa und sein Rottenflieger Feldwebel Purkaller gehören zum Jagdschutz über Sedan. Abschießen oder abgeschossen werden, jede Stunde, jede Minute lauert für beide der Tod am Himmel. Der französische Bloch-151-Flieger Capitaine Roberts ist einer der Gegner, der über der Maas auf Beute lauert… Wem wird der letzte Salut im Luftkampf gelten?
 
64 Seiten - Heftroman
3,75 Euro 
Vergriffen 
● HISTORIK ●◄ Heftromane ►WELTKRIEG Erlebnisberichte – FLIEGER
Der neue Landser
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