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WK - FREIKORPS # 025 - Sieg oder Tod


Cover: Wirp

 

 

Originalausgabe

( 2024 )

 

- Deutsche Erstausgabe -

 

Weltkrieg Erlebte Geschichte - Freikorps 25

Freiwillige Wehrverbände 1918-1923

 

 
Aus einem Funken wird Feuer, aus dem Feuer ein Flächenbrand: Die Meuterei der Besatzungen der deutschen Hochseeflotte vor Wilhelmshaven im Oktober 1918 wächst zum Matrosenaufstand, der Matrosen­aufstand wächst zur Revolution. Am 9. November stürzt in Deutschland die alte Ordnung, das Reich wird Republik. Am 11. November schweigen an den Fronten die Waffen, der Erste Weltkrieg ist vorbei.
 
Die Linksradikalen erstreben ein Sowjet-Deutschland. Mit der Jahreswende 1918/19 erschüttert eine neue Revolutionswelle Deutschland. Überall im Land kommt es zu Aufständen, in zahlreichen Städten rufen Linksradikale und Kommunisten „Räterepubliken“ aus. Die sozial­demokratisch geführte Regierung setzt Reichswehrtruppen und Freikorps in Marsch, um die Flammen zu löschen.
 
In Wilhelmshaven wächst auch der Keim der Gegenrevolution. Zehn Soldaten bilden den Kern der „Sturmkompanie“, die als Teil der Marine-Brigade Ehrhardt im Februar 1919 in dem Nordseekriegshafen entsteht. Ausschließlich Offiziere und Offiziersanwärter gehören der Sturmkompanie an. Die Truppe wächst schnell. Und sie zieht bald in den Kampf. Gemeinsam mit anderen Freikorps- und Reichswehr-Kameraden zerschlagen Ehrhardts Sturmsoldaten im April die Räterepublik in Braunschweig. Im Verbund mit anderen Truppen rücken sie Anfang Mai in das Herz der bayerischen Hauptstadt ein und bringen in heftigen Kämpfen gegen Rotgardisten die Münchner Räterepublik zu Fall. Auch im unruhigen Berlin kommen die Sturmsoldaten im Sommer zum Einsatz.
 
August 1919. Die Männer liegen im Quartier in Zossen bei Berlin, als sie ein neuer Befehl ereilt. Die Truppe soll in Oberschlesien ihre bedrängten Kameraden unterstützen. Für das zweisprachige Grenzland im Osten Deutschlands – das zweitgrößte Industrierevier des Reiches – planen die Siegermächte eine Volksabstimmung. Doch in der Nacht auf den 17. August entfesseln die Polen den ersten von insgesamt drei „Aufständen“, um mit vollendeten Tatsachen das Land in ihren Besitz zu bringen. Die Sturmsoldaten brechen nach Osten auf…
 
Die Sturmkompanie ist wieder im Quartier vor Berlin. Aber die Männer liegen dort nicht – nicht nur! – auf der faulen Haut, und auch die nahe Reichshauptstadt bietet Abwechslungen und lädt etwa zu einem Kinobesuch der besonderen Art ein… Schließlich braut sich mit dem neuen Jahr 1920 etwas zusammen. Die Regierung will die Freikorps auflösen. Jetzt sehen Offiziere die Stunde gekommen, den Schlag zu wagen. Ehrhardts Männer marschieren auf Berlin…
 
Auf den folgenden Seiten kommen die Sturmsoldaten selbst zu Wort. Die Berichte sind unmittelbar nach den Ereignissen niedergeschrieben. Frisch und ungetrübt sind darin das Erleben, die Leidenschaften, die Hoffnungen der Männer, die mit der Losung antraten: „Sieg oder Tod“, deren Sache aber in so vielem verloren war…

 

64 Seiten  -  Heftroman

 

 

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