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WK - GROSSBAND # 131 - Jagdkommando Reimers


Originalausgabe

( 2024 )

 

- Deutsche Erstausgabe -

 

Weltkrieg Erlebnisberichte - Großband 131

Der neue Landser

 
Die an den nördlichen Ausläufern des Isergebirges gelegene Stadt Lauban war, wie Schlesien insgesamt, lange Zeit von den unmittelbaren Kampfhandlungen des Krieges verschont geblieben.
 
In den Mittelpunkt rückte die Stadt im Februar 1945. Nachdem die Rote Armee die Grenzen Schlesiens im Januar überschritten und die Oder-Brückenköpfe etabliert hatte, wurde die Festung Breslau eingekesselt und das Oberschlesische Industriegebiet erobert. Am 17. Februar 1945 begann der sowjetische Angriff auf Lauban mit dem Vorstoß der 56. Garde-Panzerbrigade und der 23. (mot.) Garde-Schützenbrigade, die Lauban einnehmen konnten.
 
Damit war auch die letzte Bahnverbindung Berlin–Görlitz–Oberschlesien unterbrochen. Ein drei Wochen währender, erbitterter Kampf zur Rückeroberung Laubans begann, der tatsächlich zur Freikämpfung der Stadt führte. Aber für den operativen Aufmarsch war es essentiell wichtiger, die Eisenbahnlinie Berlin–Görlitz–Oberschlesien wieder in eigene Hände zu bekommen, um den Abtransport der Flüchtlinge zu gewährleisten und die Versorgung der ­Heeresgruppe Mitte unter Generaloberst Friedrich Schörner sicherzustellen.
 
Für den Auftrag, die Bahnlinie freizukämpfen, wurde unter General Walther Nehring die Panzergruppe Nehring zusammengestellt, die aus insgesamt drei Panzer-Divisionen und mehreren Infanterie-Divisionen bestand. Dabei waren auch die sogenannten „Führer“-Divisionen, die Führer-Grenadierdivision und die Führerbegleit-Division, Eliteeinheiten, die direkt dem OKH unterstanden. Explizit für diese Kämpfe wurden die beiden Divisionen mit Panzer IV und V sowie mit Sturmgeschützen und Jagdpanzern ausgestattet.
 
Im weiteren Umfeld von Lauban waren die 8., 16., 17. und 21. Panzer-Division eingesetzt. Im Zusammenspiel sämtlicher Kräfte gelang es im März 1945 tatsächlich, den Eisenbahnknotenpunkt Lauban den Russen zu entreißen und der weit vorgedrungenen 3. Garde-Panzerarmee hohe Verluste zuzufügen. Ein letzter kleiner operativer Erfolg im Endkampf um das Deutsche Reich.
 
Der vorliegende Band beschreibt an Hand des „Jagdkommandos Reimers“ die letzten Wochen im Kampf um Schlesien. Obwohl sich längst Ernüchterung unter den Landsern breit gemacht hatte und niemand mehr an den Sieg glaubte, siegte das Pflichtgefühl über Hoffnungslosigkeit und Lethargie. Das Panzerjagdkommado griff zu den Panzerfäusten…
 
72 Seiten - Heftroman
3,95 Euro 
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