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WK - MARINE # 092 - Husarenstück Fedala


Cover: Igor Jr.

 

 

Originalausgabe

 

( 2024 )

 

- Deutsche Erstausgabe -

 

Weltkrieg Erlebnisberichte - Marine 92

Der neue Landser

 
Ernst Kals wurde am 2. August 1905 in Glauchau in Sachsen ge­boren. Seine lange Karriere in der deutschen Marine begann im Jahre 1924. Nach einer halbjährigen Infanterieausbildung folgte von Oktober 1924 bis Ende März 1926 die Bordausbildung auf dem Linienschiff „Braunschweig“, dem Segelschulschiff „Niobe“ und dem Leichten Kreuzer „Berlin“. Nach einigen Dienstjahren auf Torpedobooten und leichten Kreuzern wechselte er im Oktober 1940 zur U-Boot-Waffe. Nach einer Feindfahrt auf U 37 stellte er im Juni 1941 U 130 in Dienst. Eineinhalb Jahre lang wird Ernst Kals dieses U-Boot führen, und alle Höhen und Tiefen eines U-Boot-Fahrers mit seiner Mannschaft überall auf der Welt durchlaufen. Nach der Ausbildungszeit von Juni bis Dezember 1941 gehörte U 130 zu den U-Booten, die im Rahmen der Operation „Paukenschlag“ 1942 vor der amerikanischen Küste lagen und dort die Schiffsrouten unsicher machten. Es operierte im Westatlantik, vor der Ostküste der USA, vor Long Island und der Chesapeake Bay; während der dritten Unternehmung im Westatlantik, der Karibik, vor Trinidad, Curaçao und Venezuela, ab September 1942 im Mittelatlantik und vor Freetown, einen Monat später vor Marokko und der nordwestafrikanischen Küste, wo Kapitän und Mannschaft das Husarenstück gelang, in die nur 30 Meter tiefe Reede von Fedala einzudringen und drei alliierte Truppentransporter mit insgesamt 35.000 BRT zu versenken.
 
Insgesamt konnte U 130 unter dem Kommando von Ernst Kals 20 Schiffe mit 145.656 BRT versenken und ein Schiff mit 6.986 BRT beschädigen.
 
Seit September 1941 Ritterkreuzträger, wurde Kals nach fünf Feindfahrten im Januar 1943 Kommandant der in Lorient beheimateten 2. U-Flottille. Dort blieb er bis zum Ende des Krieges. Im Mai 1945 geriet er in französische Gefangenschaft, die bis 1948 andauerte. Ernst Kals hat den Krieg überlebt, U 130 nicht. Schon auf der sechsten Feindfahrt unter Oberleutnant Siegfried Keller – das U-Boot war erst seit 13 Tagen auf See – wurde U 130 während der Opera­tion auf den Geleitzug XK-2 westlich der Azoren durch Wasserbomben des US-Zerstörers USS „Hobby“ versenkt. Es gab keine Überlebenden.

 

64 Seiten  -  Heftroman

 

 

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