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WK - MARINE # 093 - Thor ist nicht zu stoppen


Cover: Igor Jr.

 

 

Originalausgabe

 

( 2024 )

 

- Deutsche Erstausgabe -

 

Weltkrieg Erlebnisberichte - Marine 93

Der neue Landser

 
Mit Kriegsbeginn zum Kommandeur der Vorpostenverbände West ernannt, überantwortete man dem erfahrenen Kapitän zur See Otto Kähler am 16. Oktober 1939 die Baubelehrung von „Schiff 10“, dem späteren „HSK 4“, dem Hilfskreuzer „Thor“.
 
Mit Kriegsausbruch hatte die Kriegsmarine den deutschen Dampfer „Santa Cruz“ der Oldenburg-Portugiesischen Dampfschiffahrts-Gesellschaft beschlagnahmt. Erst 1938 vom Stapel gelaufen, kam die „Santa Cruz“ mit ihren 3.862 BRT in Hamburg in die Werft, die den Bananendampfer zum Hilfskreuzer umbaute. Der mit 6.500 PS durch Turbinen angetriebene Frachter konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 18 Knoten erreichen. Mit 3.144 Tonnen Brennölvorrat hatte er bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 12 Knoten eine Reichweite von 32.000 Seemeilen. In der Werft wurde das Schiff mit sechs 15-cm-Kanonen, einer 6-cm-Bootskanone, einer 3,7-cm-Zwillingsflak und vier 2-cm-Fla-Maschinenwaffen, vier Überwasser-Torpedorohren in Doppelsätzen und einem Schwimmerflugzeug ausgerüstet. Alles befand sich gut getarnt unter Deck oder in Holzverschlägen an Deck. Das jetzige Kriegsschiff unterschied sich äußerlich nicht von einem gewöhnlichen Frachter. Die Besatzung des Hilfskreuzers betrug 345 Mann.
 
Am 15. März 1940 stellte Kapitän zur See Otto Kähler „HSK 4“ in Hamburg in Dienst. Schließlich erhielt sie vom Kommandanten den Namen „Thor“. Danach ging das Schiff nach Kiel, wo es für seine überseeischen Aufgaben ausgerüstet wurde. Anschließend fanden von Gotenhafen aus Erprobungs- und Ausbildungsfahrten in der Ostsee statt.
 
Am 6. Juni 1940 war der Hilfskreuzer „Thor“ klar zum Auslaufen zur ersten Unternehmung und lief als erstes Ziel Bergen an. Hier wurde das grau gestrichene Hilfskriegsschiff umgetarnt. Der Schornstein und der Rumpf wurden schwarz gemalt und an der Bordwand die sowjetischen Hoheitszeichen angebracht. Es folgte eine breite, rote Bahn mit goldenem Hammer und Sichel sowie die Buchstaben UdSSR. Am 10. Juni folgten die letzten Instruktionen, dann war die „Thor“ klar zur ersten Unternehmung. Es sollte bis zum 30. April 1941 dauern, bis die „Thor“-Männer wieder festen Boden unter den Füßen haben würden. Die Kämpfe des „Kleinen“ gegen die „Großen“ auf hoher See beeindruckten nicht nur die deutsche Seekriegsleitung. „Thor“ war nicht zu stoppen…

 

64 Seiten  -  Heftroman

 

 

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