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WK - ORIGINAL # 271 - Das Phantom von Avesnes


 

- Deutsche Erstausgabe -

Weltkrieg Erlebnisberichte - Originalband 271

Der neue Landser

 

Der Feldzug gegen Polen endete bekanntlich mit dem ersten „Blitzsieg“ der deutschen Streitkräfte, und ab April 1940 folgte – nach gleichartigen westalliierten Versuchen, an der Nordflanke Europas Fuß zu fassen – die Besetzung Norwegens und Dänemarks durch deutsche Truppen. Einen Monat später bewahrheitete sich dann jene düstere Prognose eines prominenten französischen Militärs, der 1919 den im gleichen Jahr abgeschlossenen Vertrag von Versailles als einen „Waffenstillstand auf 20 Jahre“ bezeichnet hatte. Wieder begann ein Krieg zwischen den beiden Nachbarländern, und nach dem 10. Mai 1940 wurden die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges erneut zu Stätten schwerer Kämpfe. Doch dieses Mal kam es zu keinem Stellungskrieg wie Jahrzehnte zuvor etwa in der Landschaft um Verdun mit dem heißumkämpften Fort Douaumont, sondern eine neue deutsche Taktik der Panzerkeile bestimmte jetzt den Verlauf der Kampfhandlungen, wobei schon nach kurzer Zeit nie für möglich gehaltene Erfolge errungen wurden. Für diese neu eingeführte Militärstrategie stand die 7. Panzer-Division unter ihrem Kommandeur Erwin Rommel, deren Durchbruch durch die verlängerte Maginot-Linie im Raum Maubeuge den weiteren Verlauf des Kriegsgeschehens maßgeblich beeinflussen sollte.
 
Es handelte sich hierbei um völlig unorthodoxe, den Gegner in Verwirrung versetzende, strategische Schachzüge des späteren Ge­neralfeldmarschalls, dem er 1941/42 – vom Gegner nunmehr „Wüstenfuchs“ genannt – auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz noch manche ähnliche folgen lassen sollte.
 
„Geschwindigkeit ist alles“ lautete ein bekannter Ausspruch Rommels, der, oft eigenmächtig, seine von ihm geführte Panzer-Division da auftauchen ließ, wo sie kein Franzose vermutet hatte… die deutsche Führung übrigens auch nicht, die Rommels Vorstöße nicht billigte, aber auch kein Mittel fand, seine Sturmläufe zu stoppen.
 
„La division fantome“ wurde zum geflügelten Wort unter den Franzosen. Wie sich die von ihm geführte 7. Panzer-Division in jenen Tagen den Beinamen „Gespenster-Division“ erworben hatte, wird im vorliegenden Band nach Gefechts- und Augenzeugenberichten geschildert.
 
64 Seiten - Heftroman
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